Die 4 Prinzipien der EKS

Als geistige Grundlage der EKS hat Prof. h.c. Wolfgang Mewes vier Prinzipien definiert, die im Gegensatz zu den Maximen des allgemeinen Wirtschaftslebens stehen.
 

Prinzip 1: Konzentration der Kräfte statt Verzettelung

Spezialisierung ist ein zentrales Prinzip der Evolution. Was können Sie am besten und womit bieten Sie Ihrer Zielgruppe den größten Nutzen. Wer sich darauf konzentriert seine gleiche Leistung ständig zu verbessern, wird zwangsläufig erfolgreicher sein als jemand, der seine Kräfte auf alle möglichen Bereiche verteilt und am Ende gar nichts wirklich gut machen kann.

 

Prinzip 2: Das Minimumprinzip - den Engpass finden

"Wo liegt der wirkungsvollste Ansatzpunkt für den Einsatz meiner Kräfte?" Bei der Beantwortung dieser Frage ist das Minimumprinzip behilflich. In vernetzten Systemen ist das Wachstum immer von einem zentralen Engpass abhängig. Diesen ursächlichen Engpass gilt es zu finden und mit Hilfe der EKS aufzulösen.

 

 

Prinzip 3: Immaterielle kommen vor materiellen Werten

Im Mittelpunkt der Betriebswirtschaftslehre steht das Kapital. Buchhaltung, Bilanz, Kostenrechnung, Controlling und Planung sind auf den Einsatz von Kapital und dess Vermehrung ausgerichtet.

Die EKS geht davon aus, dass alle materiellen Vorgänge, immaterielle Ursprünge haben. Alles, was Menschen geschaffen haben, hat seinen Ursprung auf der geistigen Ebene. Dem Handeln gehen immer Wünsche, Ideen, Bedürfnisse und Überzeugungen voraus.

 

Prinzip 4: Nutzenorientierung statt Gewinnmaximierung

Jedes Handeln wird von Zielen bestimmt. Die klassiche Betriebswirtschaftswirtschaftslehre orientiert sich an der Maximierung des Unternehmensgewinns. Diese Fixierung führt zwangsläufig dazu, dass sich Unternehmen mehr mit sich selbst, als mit den Wünschen und Bedürfnissen seiner Kunden beschäftigt.

Das EKS-Prinzip 4 jedoch, stellt die Maximierung des Zielgruppennutzens in den Fokus, das wiederum führt automatisch zu einer indirekten Gewinnmaximierung.